Unser Wetter

Im zweiten Halbjahr des Kindergartenjahres 2008/2009 haben sich die Bärengruppenkinder mit dem Projekt: „Wenn es regnet lacht mein Schirm – Unser Wetter“ beschäftigt.

Fragen wie: "Warum regnet es? Wie entsteht ein Regenbogen? Warum blitzt und donnert es?" haben uns dazu veranlasst, uns mit dem Thema „Wetter“ ein bisschen näher auseinanderzusetzen.
Zu Beginn unseres Projektes sammelten wir Fragen und Ideen von den Kindern, um zu wissen, um welche Naturphänomene/Wettereigenschaften es gehen soll.

Unsere Ziele mit diesem Projekt waren:

  • Den Wechsel von Jahreszeiten und Naturphänomenen zu kennen
  • Aggregatzustände von Wasser kennen lernen, wie flüssig und fest
  • Bestimmte Aspekte des Wetters zu messen und zu bestimmen
  • Naturerscheinungen zu kennen und zu beschreiben
  • Wortschatzerweiterung
  • natürlich auch die Förderung der Selbstständigkeit



Aus dem niedersächsischen Orientierungsplan heißt es dazu:

Die Kindertagesstätte als Lernwerkstatt eröffnet Möglichkeiten zum selbstständigen experimentieren mit Gewichten, Mengen, stofflicher Beschaffenheit und anderen Eigenschaften der Dinge. Auf diese Weise wird ein naturwissenschaftliches Grundwissen erworben. Naturphänomene wie Licht und Schatten regen nicht nur zum Staunen und Beobachten an, sondern können auch durch kreative Gestaltung angeeignet werden.
Die Kinder sollen ermuntert werden zu beobachten, zu untersuchen und zu fragen, Mädchen genauso wie Jungen. Hierbei werden die Kinder zum Denken herausgefordert, in dem sie Vermutungen anstellen und ihre Hypothesen selber überprüfen können.               
(Auszug aus dem Nds. Orientierungsplan)


Unser erstes Thema war das Wasser.
Was hat Wasser mit Wetter zu tun? Woher kommen die Regentropfen? Warum regnet es? Wo bleiben die Pfützen, wenn es trocken ist? Warum schneit es im Winter und regnet es nicht?

Gemeinsam mit den Kindern haben wir in Experimenten und Kreativangeboten versucht Antworten auf die Fragen zu finden, z.B.

Experiment: Frieren und Tauen
Mit diesem Experiment wollten wir herausfinden, was mit dem Wasser bei Minusgeraden passiert. Dazu haben wir Wasser mit Lebensmittelfarbe eingefärbt und einen Tag in ein Gefrierfach gestellt. Am nächsten Tag holten wir die Eiswürfel heraus und ließen sie in Wasser fallen, um den Prozess des Auftauens zu verdeutlichen, siehe unten.

Um uns noch genauer mit dem Wetter auseinanderzusetzen, entwarfen wir einen Wetterkalender, in dem wird an jedem Tag dokumentiert, wie das Wetter ist.
Immer ein Kind klebt das entsprechende Symbol an den Kalender. Auch die Wettersymbole wurden von den Kindern selbst gemalt.

Experiment: Wassertornado

Viele weitere Experimente folgten. Im Internet haben wir auf der Seite: www.kinderwetter.com erforscht, wie das Wetter dort sichtbar gemacht wird und wie es in den nächsten Tagen werden soll.
Um genau herauszufinden wie viel Regen fällt, sammelten wir den täglichen Niederschlag in einem Regenmesser und konnten am Ende der Woche vergleichen, wie viel Regen an welchem Tag gefallen ist.

Wir erforschen wo und wie das Wetter gemessen wird!

Aber wie wird das Wetter gemessen? Um das herauszufinden, machten wir uns auf den Weg zu einer privaten Wetterstation. Diese gehört Herrn Otto Winters und befindet sich in Vorhop. Gemeinsam mit seiner Frau erklärte uns Herr Winter, wie er das Wetter misst.
Für alle, ob groß ob klein, eine spannende Erfahrung.

In verschiedenen Kreativangeboten stellten wir mit den Kindern Regentropfen, Wetteruhren, Regentropfenbilder, Sonnen und vieles andere mehr her.

Bilderbücher, Geschichten, Lieder und Fingerspiele halfen den Kindern und Erzieherinnen das Thema: Wetter zu vertiefen.

Zum Abschluss des Projektes werden die zukünftigen Schulkinder sich auf die Reise ins Phaeno machen, um dort zu experimentieren und die Wetterküche kennen zu lernen.